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Sandsack als Kinderersatz: Fahrt mit Fahrradanhänger üben

Viele Eltern finden Kinderfahrradanhänger praktisch. Doch das Gespannfahren ist nicht ohne. Bevor es mit den Kleinen im Anhänger auf die Straße geht, sollten Eltern es besser einmal üben.

Göttingen (dpa/tmn) – Wer seine Kinder im Fahrradanhänger transportieren will, übt das besser vorher. Und zwar abseits des Straßenverkehrs, etwa auf einem großen, leeren Parkplatz eines Supermarkts, rät der Pressedienst Fahrrad (pd-f).

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Wie reagiert das Gespann aus Fahrrad und Anhänger in Kurven, an Bordsteinkanten oder bei Vollbremsungen? Wo passt es noch durch, wo nicht? Vieles lässt sich hier gefahrlos üben. Schon etwa eine halbe Stunde Training sorgt für mehr Souveränität in schwierigen Situationen später auf der Straße.

Aber Vorsicht: Die Kinder steigen beim ersten Training besser noch nicht zu. Ein Kasten mit unzerbrechlichen PET-Wasserflaschen oder ein Sandsack kann die kleinen Passagiere gefahrlos simulieren.

Grundsätzlich rät der pd-f für Fahrten mit Anhänger:

– Sehr achtsam, defensiv und vorausschauend fahren
– Mit den Fehlern anderer rechnen
– Im Zweifel nicht auf seinem Recht beharren und riskanten Situationen aus dem Weg gehen
– Nicht zu nah an der Bordsteinkante fahren und mindestens 80 Zentimeter Luft lassen
– Sichtbarkeit des Anhängers erhöhen – zum Beispiel mit einem Wimpel oder reflektierenden Stäben für die Speichen.

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