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Grillen! Ein Thema für jeden Papa!

Grillen, Grillen, Grillen… Ein Thema für jeden Papa!

Die Sonne scheint, der Himmel ist blau: Was ist jetzt schöner, als den Grill anzuwerfen? Grillen ist beliebt wie nie zuvor. Selbst in der Mittagspause wird bei manchen Familien zu Hause der Grill bedient. Steaks oder Würste sind schnell fertig und auch ein Salat dazu ist zügig angerichtet.

Grillen kann man eigentlich alles. Ich hatte schon alles auf dem Rost, aber ich komme immer wieder zum altbewährten Schwein und Rind zurück.

Eine besondere Art des direkten Grillens stellt das Sizzeling dar. Dabei wird ein Fleischstück kurz, also weniger als eine Minute pro Seite, über extremer Hitze sehr heiß angegrillt, um danach bei moderater Hitze fertig gegart zu werden. Besonders einige moderne Gasgrill-Stationen haben speziell für diese Zubereitungsart eine extra Brennerzone, in der ein Keramikbrenner verbaut ist, der Temperaturen von mehr als 800 Grad Celsius erreicht. Der Vorteil des Sizzelings ist das schnelle Entstehen von Röstaromen an der Oberfläche ohne das eigentliche Garen im Inneren des Fleischstückes.

 

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Beim indirekten Grillen wird das Grillgut bei mittlerer bis hoher Temperatur, etwa 130 bis 220 Grad Celsius, in einem geschlossenen Grill gegart. Das Grillgut befindet sich dabei entweder neben der Hitzequelle oder seitlich versetzt oberhalb der Hitzequelle. Die Hitze erreicht das Grillgut daher nicht direkt. Sie wird vielmehr an der Innenseite des Grills reflektiert. Die heiße Luft umströmt das Gargut gleichmäßig. Der Garprozess ist fast mit dem in einem Heißluft- oder Umluftofen vergleichbar. Unterhalb des Grillgutes kann eine Schale platziert werden, die herabtropfendes Fett, Fleischsaft oder herunterlaufende Marinade auffängt, die die Zubereitung einer Soße mittels Zugabe von Flüssigkeit (Wasser, Bier, Wein), Wurzelgemüsen und Gewürzen erlauben.

Worauf kommt es beim Grillen wirklich an?

Hier ein paar Tipps:

1. Richtig würzen.

Trockene Gewürzmischungen – auch Rubs genannt – geben vor allem  großen Fleischstücken wie Rippchen, Schulter oder Nacken eine besonders intensives Aroma. Den Rub können Sie ganz individuell mit verschiedenen Gewürzen zusammenstellen – eine Anregung gibt es im Rezept am Ende des Artikels.

Zuerst das rohe Grillgut gut trocken tupfen, mit der Mischung gleichmäßig einreiben und sie dann eine Stunde einwirken lassen.

2. Indirekte Hitze und mehr Zeit.

 

Richten Sie auf ihrem Grill eine Zone für indirektes Grillen ein. Schichten sie dafür die  Kohle nur auf einem Viertel des Grills. Das Grillgut gart über dem Bereich ohne Kohle.

Das geht am besten mit einem Kugelgrill. Der Deckel wird geschlossen und die Hitze umströmt so das Fleisch von allen Seiten. Diese Methode braucht zwar so mehr Zeit, aber das Grillgut gart gleichmäßig und sanfter.

Unsere Rippchen brauchen beispielsweise zwei bis drei Stunden bei 135 bis 150 Grad.

3. Räuchern im Kugelgrill.

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Für einen aromatischen Räuchergeschmack muss man nicht direkt einen Smoker anschaffen. Sie können auch im Kugelgrill räuchern. Wir geben einfach ein Stück Räucherholz in die Glut und schließen den Deckel zum Garen.

 

 

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4. “Moppen” für noch mehr Geschmack.

Wenn sie während des Grillens das Fleisch regelmäßig mit einer flüssigen Würzmischung bestreichen, bekommen sie noch mehr Geschmack ans Fleisch. Bei Rippchen machen wir das eine halbe Stunde vor dem servieren mit einer BBQ-Sauce. Das nennt sich “Moppen”. auch als krönender Abschluss kommt bei uns oft nochmal eine Schicht Sauce auf das Grillgut.

Rezepttipp.

PARTY-RIBS

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 2 Std. 50 Min. + Ruhezeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal

Zutaten für 8 Portionen.

Für den BBQ- Rub:

  • 1 TL grob gemahlene Senfkörner
  • 3 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Jodsalz
  • 5 TL Rohrohzucker
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 EL granulierter Knoblauch
  • 1 TL grob gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Cayennepfeffer

Für die Party-Ribs:

  • 2,5 kg Spareribs
  • 20mml BBQ-Sauce
  • 175 g Kartoffelchips nach Wahl

Für den Rub alle Zutaten gut miteinander vermischen. Spareribs mit Küchenpapier trocken tupfen, die Silberhaut von der Unterseite der Ribs abziehen. Die Spareribs in einzelne Rippen schneiden, mit dem BBQ-Rub einreiben und mindestens eine Stunde abgedeckt ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Kugelgrill auf indirekte Hitze vorbereiten (150 Grad). Spareribs im geschlossenen Grill bei 140-150 Grad ca. 2 Stunden indirekt grillen, dabei darauf achten, dass die Temperatur möglichst konstant bleibt. Nach dieser Zeit die Spareribs gleichmäßig mit BBQ-Sauce bepinseln und weitere 10-15 Minuten bei geschlossenem Deckel garen. Kartoffelchips in kleine Krümel zerstoßen. Die Party-Ribs vom Grill nehmen, in den Kartoffelchips-Krümeln wenden und auf einer Platte servieren.

Viel Spaß beim grillen!

 

 

 

 

 

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