Finanzen

Geld für Kinder

Für jedes Kind zahlt der Staat den Eltern Geld. So will er den Familien helfen. In diesem Jahr wurde das Geld besonders oft ausgezahlt. Woran liegt das?

Berlin (dpa) – Eine Wohnung mit eigenem Kinderzimmer. Eine warme Jacke im Winter. Und Fußballschuhe für das Training im Verein. Zählt man all das zusammen, merkt man: Familien mit Kindern müssen oft mehr Geld ausgeben als andere Leute, die keine Kinder haben. Deswegen hat sich der Staat etwas überlegt. Er gibt den Eltern sowie den alleinerziehenden Müttern und Vätern Geld.



Hat eine Familie zum Beispiel zwei Kinder, bekommen die Eltern für jedes Kind 204 Euro. Das Geld soll dafür sorgen, dass Leute mit Kindern keine Nachteile haben. Um dieses Kindergeld zu bekommen, müssen es Eltern beantragen. Das haben in diesem Jahr so viele Menschen gemacht wie noch nie. Das berichteten Reporter einer Zeitung gerade. Das Geld wurde für mehr als 15 Millionen Kinder ausgezahlt. Die Zahl steigt schon seit ein paar Jahren. Dafür gibt es wohl mehrere Gründe, sagen Fachleute.

Ein Grund: Insgesamt stieg in den vergangenen Jahren die Zahl der neugeborenen Kinder ein wenig. Ein weiterer Grund: Aus anderen Ländern Europas kamen Menschen nach Deutschland, um hier zu arbeiten. Auch sie bekommen für ihre Kinder das Geld. Auch aus weiter entfernten Ländern kamen Menschen zu uns, etwa weil sie vor Krieg flüchteten. Wenn der Staat sie als Flüchtlinge anerkennt und die Menschen hier Schutz bekommen, können auch sie Kindergeld beantragen.



Übrigens: Vor Kurzem haben Wissenschaftler überprüft, was Familien mit dem Kindergeld machen. Also ob sie es auch wirklich für ihre Kinder ausgeben oder für andere Sachen. Dabei kam heraus: Familien nutzen das Geld vor allem für die Kinder! Zum Beispiel oft für die Miete, weil größere Wohnungen mit Kinderzimmern mehr kosten. Und sie bezahlten damit auch den Musikunterricht oder den Sportverein.

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