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Jetzt kommen die Nächte der Perseiden

Der August ist der Monat der Sternschnuppen. Besonders kommendes Wochenende lohnt es sich, mit den Kindern lange wach zu bleiben.

Jetzt kommen die Nächte  der Perseiden. Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde kann man dann am Himmel beobachten.

 

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Nach dem Blutmond gibt’s das nächste Spektakel am Himmel zu bewundern: Sternschnuppen. Experten rechnen am Wochenende mit bis zu 100 Meteoren pro Stunde! Darunter seien einige besonders helle Leuchtspuren, die für einige Sekunden zu sehen seien.

August ist der Monat der Sternschnuppen – der Meteorenstrom der Perseiden gilt als der ergiebigste des ganzen Jahres. Und in diesem Jahr seien die Sternschnuppen nach Einschätzung besonders gut zu sehen, sagt Sven Melchert, Vorsitzender der Vereinigung der Sternfreunde.

In der Nacht von Sonntag (12. August) auf Montag erreicht der Strom seinen Höhepunkt. Und auch schon in der Nacht davor geht’s am Himmel ab. Weil am 11. August Neumond ist, fällt das Mondlicht als Störfaktor weg – beste Voraussetzungen für gute Sicht auf das kosmische Feuerwerk!
Auch in den Nächten davor und danach werden Hunderte der meist millimeterkleinen Gesteinsbrocken mit 60 Kilometern pro Sekunde – 216 000 Kilometer pro Stunde – in die Erdatmosphäre eintreten und in 80 bis 300 Kilometer Höhe durch Reibungshitze verglühen.

Perseiden

Ihren Namen haben die Perseiden, weil sie scheinbar dem Sternbild Perseus entspringen. Einen solchen Punkt habe jeder Sternschnuppenstrom, sagt Melchert. Denn die Erde fliege auf ihrer Bahn um die Sonne durch Wolken kleiner Trümmer, die Kometen auf ihrer jeweiligen Bahn hinterlassen.
Der verursachende Komet der Perseiden heißt 109P/Swift-Tuttle. Er sei 1862 entdeckt worden und brauche für seine Umlaufbahn um die Erde rund 133 Jahre.

“Laurentius-Tränen”

Mit etwas Glück können Hobby-Fotografen dann eine oder mehrere Sternschnuppen aufs Bild bannen. Auf dem Computer abspeichern könnte man die Fotos übrigens auch unter “Laurentius-Tränen” – so nennt nämlich der Volksmund die Perseiden-Meteore. Der Heilige Laurentius starb am 10. August 258 unter der Herrschaft des römischen Kaisers Valerian den Märtyrertod. Seither soll es an diesem Tag stets feurige Tränen vom Himmel geregnet haben.

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